Virus aus China ausgebrochen
Das ist der blanke Horror! Schon wieder ist ein gefährlicher Virus aus China ausgebrochen.
Diesmal ist es die sogenannte „Chinesische Lippe“, die gestern pünktlich um 4h31 Ortszeit bei einer Routinekontrolle am Flughafen von Buxtehude, Puerto Rico entdeckt wurde und schlagartig Alarmstufe 1 in aller Welt ausgelöst hat.
Dieser sogenannte chinesische Lippe-Virus entfaltet seine Zerstörungswut auf besonders heimtückische Weise: Die Ansteckung erfolgt von Mund zu Mund. Die erste leichte Benommenheit wird noch als angenehm empfunden. Nach und nach wächst der unwiderstehliche Drang, den nächsten besten Mitmenschen zu küssen und zu lieben. Fortgesetztes Umarmen und Festhalten beteiligter Personen führt schliesslich begleitet von Euphorieen und Trübsinn-Attacken zu völliger Vereinnahmung, in praktisch allen Fällen bis zum Tod.
Szenario des Schreckens: Sogar Ausbrüche von Massenepidemien sind denkbar, wo tausende Angesteckte in Verzückungen gemeinsamer Liebe verfallen und unter Absingen verbotener Lieder öffentliche Einrichtungen demolieren.
Die zuständige Gesundheitsbehörde der überregionalen Mediengemeinschaft hat sofort reagiert. Prof.Dr.Heinrich Pappenstiel, Sonderbeauftragter der Organisation für den deutschen Sprachraum, hat bei seiner heute Morgen 11.30 blitzartig einberufenen Pressekonferenz die Öffentlichkeit beruhigt: „Es wird keine Panik geben. Aber wir müssen vorsichtig sein.“ (Siehe Kasten rechts)
Als erste Massnahme wurde eine Alarmtruppe aller verfügbaren wissenschaftlichen Fachkräfte zusammengestellt. Ihren fieberhaften Forschungen ist zum Glück der erste Sieg in der Schlacht gegen den Virus zu danken: Schon kurz nach Mitternacht gelang die Entdeckung seines Namens: Die Chinesische Lippe! Prof.Puppenspiel im Klartext: „Den Namen haben wir. Aber noch liegt ein grosses Stück Arbeit vor uns. Am dringendsten ist jetzt die Versorgung der Bevölkerung mit vorbeugenden und heilenden Medikamenten.“
Zwar hat jedes Gesundheits-ministerium zur eigenen Sicherheit bereits vorgesorgt und einen mehr als ausreichenden Vorrat an bestens bewährten Lippello-Stiften bestellt. Wieviel Millionen Stück konnte Prof.Poppenstehl nicht aus dem Stehgreif sagen, aber: „Das kann nur der Anfang sein. Weitere Massnahmen müssen gesetzt werden, um drohende Liebe-Epidemien zu verhindern.“
Der mögliche Massnahmenkatalog lässt sich je nach Gefahrenstufe sukzessive beliebig erweitern. Angedacht werden Versammlungsverbot, vorbeugende Quarantäne für akkut Verliebte sowie gefährdete Altersgruppen, Verbot von Verbrüderungsfeiern und Gruppensex, wenn Liebe oder Küssen im Spiel ist, aber auch das Küssen von Barbiepuppen – die ja aus China kommen – ist streng zu vermeiden. Auf das Küssen von Chinesen soll überhaupt verzichtet werden.
Prof.Pippenstrahl zieht sogar ein generelles Verbot von Küssen und Kosen in Betracht: „Mao tse Tung wird gewusst haben, warum er seinem Volk das Küssen verboten hat. Zweifellos handelt es sich bei der aktuellen Chinesischen Lippe um eine besonders renitente Mutation der Chinesischen Liebekrankheit, die schon seit Jahrtausenden vergeblich in den freien Westen exportiert wird.“ Anschliessend sorgte noch eine tote Ente auf der Bufett-Tafel im Pressezentrum für gehörige Aufregung. Wir berichten morgen weitere
Interview exclusiv im vanzin!
Es spricht Prof. Dr. Peppenstuhl
vanzin:
Herr Professor! Wie gefährlich ist die Chinesische Lippe und wieviel Angst müssen wir haben?
Prof.P.:
Es wird keine Panik geben. Aber wir müssen vorsichtig sein.
vanzin:
Was wird von seiten der Gesundheitsbehörden getan, um die Katastrophe abzuwenden oder gar einzudämmen?
Prof.P.:
Am dringendsten ist jetzt die Versorgung mit Medikamenten. Jedes Gesundheitsministerium hat zur eigenen Sicherheit bereits vorgesorgt und einen mehr als ausreichenden Vorrat an bestens bewährten Lippello-Stiften bestellt.
vanzin:
Und weitere Massnahmen?
Prof.P.:
Naja, die Lippello-Stifte trocknen binnen weniger Wochen aus und müssen fortlaufend ersetzt werden. Da wird langfristig geplant werden müssen. Ausserdem müssen wir jederzeit mit einem möglichen Nachfolger des Lippe-Virus rechnen. Sobald wir seinen Namen haben, werden wir ihn bekannt geben.
vanzin:
Herr Prof.Pappenstiel, wir danken für das Gespräch.
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