Gegenwärts! vanzin

Ex-Kammerdiener packt aus:
Laudanum Bros im Zickenzoff!

Die Enthüllungen des Kammerdieners der Laudanum Brothers haben die heile Welt der vergötterten DJs gehörig erschüttert.

Albert Hugenus führte ein ereignisloses Leben – bis er die L.Bros kennen lernte. Aus anfänglicher Freundschaft wurde ein Beruf: Er wurde vollbeschäftigter Kammerdiener der Stars in ihrer Prachtvilla am teuersten Stadtrand von Graz. Vollbeschäftigt im wahrsten Sinne. Hugenus: „Zuerst fühlte ich mich geehrt und bediente die Herren nach Strich und Faden. Ich liess ihnen die Badewanne ein, ging einkaufen, wimmelte minderjährige Verehrerinnen ab, kurz, ich war Mädchen für alles. Das Gehalt war in Ordnung, aber irgendwann ist es mir zu viel geworden.“
Hugenus musste nicht nur alles alleine machen – die L.Bros  leiden bekanntlich an Verfolgungswahn – und sie duldeten kein anderes Personal ausser ihm. Auch ihre skurillen Verhaltensweisen trieben ihn oft zur Verzweiflung. „Einmal trafen sie sich nach einer Vorstellung im Bahnhof mit Peter Doherty um ein paar Biere zu trinken. Keiner hatte Getränke dabei. Es war lange nach Mitternacht und die Restauration hatte zu. Ich musste einen Luxuswagen stehlen und mit Mix’s Kreditkarte zu einem Edelbordell fahren, weil es es sonst nirgends in der Stadt einen Tropfen zu trinken gab. Und sogar dort bekam man nur Getränke zu kaufen, wenn man ein Mädchen konsumierte. Das war aber im Preis inbegriffen. Als ich zum Bahnhof  zurück kam, war Peter schon im Flieger nach Paris. Die beiden Laudanums waren stinksauer und übergossen mich mit verletzenden Worten und Bier. Ich musste das Auto noch einmal ausborgen, und die leeren Flaschen zum Bordell zurück bringen, angeblich wegen dem Flaschenpfand – reine Schikane!“
Schliesslich wurden die Konflikte irreparabel, Albert Hugenus trennte sich schweren Herzens von seinem Arbeitsplatz und brach mit seinen vormaligen Helden. Nun plant er einen Bestseller über sein atemberaubendes Leben mit den Brüdern.. Hauptthema wird wohl die sensationelle Enthüllung: Die L.Bros führen nicht das solide Leben, das ihre Fans sich erträumen!
Hugenus: „Dave möchte alles spontan entscheiden und hält sich dann nicht daran. Mix wiederum ist der totale Kontroll-Freak und lässt seinen Partner kaum aus den Augen. Manchmal gerät das Ganze aus den Fugen und die Villa wird zum Schlachtfeld. Und die Munition sind nicht nur Polster und Kissen.“
Albert weiss aus guter Quelle, dass die Laudanums schon seit Kindesbeinen einander prügeln und verspotten. Aber in seiner letzten Zeit hat er feinere Waffen der Beiden erleben müssen. Psychoterror! „Da war ein wichtiger Vertragsabschluss und ein wichtiger Veranstalter kam eigens in die Villa. Wer nicht kam, war Mix. Stundenlang versuchte ich ihn zu erreichen. Der Zampano wurde unruhig, er hatte schon mit dem verstorbenen Michael Jackson einiges erlebt, aber das – ! Dann, um 3 Uhr früh, der Anruf von Mix: Wir kommen jetzt!! – Dave wurde weiss wie die Wand. Mix kam mit seiner neu erworbenen Füssballmannschaft, alle sturzhagelbetrunken. Der Vertrag kam nicht zustande, und ich musste drei Wochen lang reparieren und putzen.“
Auch der in der Öffentlichkeit so gelassen und wortkarg auftretende Dave liess sich einiges einfallen. Oft hat er die für Mix bestimmten Groupies in seine eigenen Gemächer umdirigiert, oder die persönlichen Schampus-Lieferungen seines Partners für sich selbst abgezweigt. Kleinigkeiten, die einen Mix wohl härter treffen als andere Leute.
Alles in allem ist Albert überzeugt, dass sich die Zwei früher oder später zusammenraufen werden. „Ich wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft und glaube noch immer an Versöhnung – auch mit mir. Obwohl sie es mir nicht leicht machen.“
Er hat wohl recht mit seiner Analyse. Immerhin haben die eher verbiestert reagiert: Sie haben seine Enthüllungen als völlig aus der Luft gegriffen bezeichnet und behaupten sogar, einen Albert Hugenus überhaupt nicht zu kennen. Er trägt es mit Fassung und übt in aller Stille seinen alten Beruf als Krankenkassenangestellter aus. Alles Gute, Albert!<>

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