Gegenwärts! vanzin

Endlich: Patscherner Etappensieg

Klimawandel abgehakt? Ja aber! In Patschern, einer kleinen Gemeinde im Brausertal an der Brause gehen die Uhren anders. Der ortsbekannte Psychopath und Transportunternehmer Gustav Mentsch glaubt weder Gott noch UNO-Charta und tyrannisiert weiter ungeniert unbedarfte Bürger.
Jeden Morgen findet im stillen Patschern eine kleine Zeremonie statt. Pünktlich um 7.30 begibt sich Herr Mentsch zu einem Mitbürger seiner Wahl – Herrn Regierungsrat i.R. Maximilian Frischling – und versetzt ihm genau 12 Ohrfeigen. Gleichzeitig kippen drei anonyme Mitarbeiter je eine Scheibtruhe Kunstgülle in den Garten des schwer gestraften Pensionisten. Und das Tag für Tag. Die Lebenserwartung des rüstigen Pensionisten sinkt laufend, die Kunstgülle hat längst den benachbarten Kindergarten erreicht. Und das war schon immer so.
Doch halt! Die ungeklärten Todesfälle im Kindergarten haben die zähen Verhandlungen beschleunigt, die zuständige Kommission hat sich auf rigorose Vorgaben geeinigt. Mit heutigem Tage gilt folgende Abmachung: Der Unternehmer muss die Ohrfeigen um 25% reduzieren. D.h. Frischling bekommt täglich nur mehr 9 Ohrfeigen.
Auch das Problem Kunstgülle ist gelöst: Höchstens zwei Scheibtruhen werden allmorgendlich entleert. Will Herr Mentsch mehr entleeren, zahlt er pro Scheibtruhe eine angemessene Abschlagszahlung in Form sogenannter „Genussscheine“ an die Kommission. Die Genussscheine werden bereits eifrig gehandelt und sind im ortsansässigen Wirtshaus beliebtes Zahlungsmittel geworden. Dabei tritt die heutige Abmachung erst am 29.Februar 2018 in Kraft!

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