Gegenwärts! vanzin

So begann die Gegenwart!

Am Anfang war alles neu.

Das wilde Leben eines Fans: Beim jüngsten Gegenwart-Gig (mit Doherty als Gast), half „Dweeter“ beim Catering!

Wir wühlen für Sie in der Mottenkiste! Aus dem Dunkel der Vorvergangenheit tauchte bekanntlich am… 1982  die neueste Epoche der Gegenwart. Wie es dazu kommen konnte, fragen sich auch die alten Hasen des Vereins. Weil schon allzuviel dem Orkus des Vergessens entrissen ist?
Jedenfalls hat der sagenhafte Gründervater wohl selbst dafür gesorgt, dass sich alle Spuren im Schnee von Gestern verwischt und verwirrt von zahllosen falschen Spuren labyrinthisch ins Nichts verflochten. Angeblich hatte der Ahnherr nach seinen wüsten Jünglingsjahren in den fernsten Häfen des Abendlandes zur beschaulichen Idylle als stilles Schulmeisterlein gefunden und viele Kinder erzogen und erzeugt, als ihn eine Stimme im Bett aufsitzen liess: „Schreibe!“ – Er schrieb die Statuten der Gegenwart, und da stehen sie noch.
Es war alles ganz anders. Die Stimme soll die seiner Frau gewesen sein, eine wahre Philosophengattin, die Statuten sind längst nicht mehr die sie waren, das Musikgeschäft ist in anderen Sphären. Wer das behauptet, muss dabeigewesen sein.      Zum Glück haben wir einen guten alten Zeitzeugen aufgespürt, Fan der ersten Stunde, der es uns nicht leicht gemacht hat, ihn zu übersehen. Er war überall dabei. Diederich „Dweeter“ Scheffel! Ewiger Rekordinhaber der Besten Liste im derzeitigen Internetrummel, hat zwischen zwei Chats mit Gott und der Welt Zeit gefunden, uns ein kurzes Posting zur Verfügung zu stellen.
„Ich war sogar der allererste Fan der Kapelle. Und ich kann das beweisen. In thouze deeeeyz… äh, in jener Zeit ging man nicht einfach zu einem Konzert, wie das heute gemacht wird. Wir haben uns heimlich in so finsteren Kellern getroffen und die Ratten vertrieben, hehe.“
„Es war nicht immer eitel Wonne, hautnah vor dem Speaker zu stehen, und noch dazu als Einziger. Ich muss also lange Zeit der erste Fan gewesen sein. Ich hab dann auch Fanklubarbeit gemacht und bin zu jeeedem Gig gejettet – und zwar real mit dem Flieger, Internet gabs damals ja noch nicht – und hab den Reportern immer vorgefertigte spontane Publikumsreaktionen ins Mikro gesprochen. Wir hatten eine aufregende Zeit zusammen.“
Wenn Scheffel erzählt. Dass der erste Veranstalter nach dem Hype gleich eine Partei gründete und mit der Kassa durchbrannte, hehe. Oder wie die Band von Nachwuchswettbewerb zu Nachwuchswettbewerb immer zäher wurde auf ihrem Weg zur grossen Bühne. Als nur ihr Kinderchor Geld nachhause brachte. „Dweeter“ teilte alles mit ihnen, auch den späteren Trubel.
„Schade, dass mich dann meine Erfolge auf dem Weg zur Weltherrschaft immer öfter in Anspruch genommen haben. Schliesslich ist ein Fulltime-Job daraus geworden und ich konnte mich nicht mehr um die Jungs kümmern. Nebenbei dressiere ich Indische Zwergtiger und habe genug von allem.“
Die listige Frage des Reporter-Friends, wie er als Fan der ersten Stunde wohl die gegenwärtigen Pannen und Pleiten der Gegenwart schönreden würde, beantwortet „Dweeter“ Scheffel reflexartig mit einer seiner legendären Spontane-Publikumsreaktions-Phrasen: „Die Leut’ proben ja nie, hat’s g’heissen!“<>

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