Gegenwärts! vanzin

WIE DIE REICHEN SPAREN…

Knicki Knausa, Flugunternehmer (Knausaflair):
„Ich lass mir im Gasthaus die Restln einpacken, ich schenk nichts her, ich lass meine Frau daheim, wenn ich zum Zahnarzt geh – sie könnte auch neue Zähne wollen. Auf ein neues Ohr verzichte ich schon lange.“

Alfred Ätsch, Ex-Vorstand der Ex-AUA:
Er spart im Sinne des Klimaschutzes: Wie er stolz vermelden konnte, dreht er zuhause beim Verlassen eines Zimmers immer das Licht aus. Lächerlich? Mitnichten! Sein Zuhause hat so viele Zimmer, dass es echt was bringt!

Jan Horrender, geschiedener Operndirektor:
Er verzichtet in Zeiten wie diesen seit Jahren auf seinen Gesangslehrer und geht auch nicht mehr so oft ins Solarium. Mehr noch: Er hat sich um einen besser gestellten Job bemüht.

K.H. Glasser, früher Minister:
Wer einst andere auszog bis aufs Hemd, steht jetzt selber ohne Hemd da. Das schöne Bild ist gestellt, aber K.H. zeigt Spargesinnung – da er zur Zeit keine Geschäfte macht. Er spart beim Friseur, hat nicht einmal seine eigene Homepage und hält sich im übrigen an seine Gemahlin.

Fiola Siewarowski, seine Gemahlin:
Sie hat die Sparwelle der Reichen mit ihren mutigen Worten ausgelöst und geht der entstandenen Krise mit gutem Beispiel voraus: Sie sät und erntet ihren Eigenbedarf an guten Pilzen und Kräutern auf ihrer Terrasse. Und am besten spart sie, wie alle Reichen, beim Personal! Drei Gärtner hat sie schon entlassen…

Friedhelm Wassertheuer, Multimilliardär:
Dieser Sparmeister übertrifft alle. Er kleidet sich in Lumpen, schläft auf der Parkbank und lebt von der Caritas und Vernissagen mit Buffet! Allerdings ist er nicht abgeneigt, freundlichen Geldspendern, die ihm geglaubt haben,  grosse Summen zu vermachen.

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